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Willkommen im LandFrauenverein Scharrel

Der LandFrauenverein Scharrel hat sich seinerzeit aus dem
Verein Neustadt gelöst
und ist am 12. März 1979 entstanden.

Inzwischen gehören zum LandFrauenverein Scharrel Frauen aus den Orten
Scharrel, Otternhagen, Suttorf, Neustadt, Metel, Averhoy und Basse

und das Vereinslokal ist das Restaurant Perl in Otternhagen.

Der Verein hat aktuell 104 Mitglieder.

 


Die Scharreler LandFrauen haben sich am 14. Oktober zum ersten Mal nach der Sommerpause wieder getroffen.
Frau Edda Möhlenhof-Schumann von der Landwirtschaftskammer Hannover hielt den Vortrag "Schokolade macht glücklich-Ernährungsirrtümer und -wahrheiten".
Cirka 9,3 Kilo Schokolade isst jeder deutsche Bundesbürger pro Jahr. Schokolade ist gesund und macht glücklich. Auch da ist was dran! Die im Kakao enthaltenen Flavonoide stärken das Herz-Kreislaufsystem. Das Hormon Serotonin gibt dem Gehirn Anreize, Glückshormone auszuschütten.
Frau Möhlenhof-Schumann ging auf 10 Ernährungsmythen ein und fragte die LandFrauen jeweil vorab, ob die genannte These wohl stimme oder nicht. Unter anderem, ob Obst und Gemüse heute nährstoffärmer seien als früher, ob grüne Tomaten und Kartoffeln giftig seien, ob Kaffee wirklich den Alkoholspiegel senke, ob Knoblauch wirklich eine Wunderdroge ist und zu guter Letzt, ob Schokolade glücklich mache.
Zum Abschluss des Abends gab es noch eine Schokoladen Meditation. Dabei erfuhren die LandFrauen die wichtigste Erkenntnis, wenn man langsamer und bewusster esse, steigere man nicht nur die Geschmacksintensität, sondern das "Wenige" mache bereits glücklich.
Es war ein informativer, entspannter und "süßer" Abend!


LandFrauen feiern das 40-jährige Jubiläum des Vereins

Seit 40 Jahren besteht der LandFrauenverein Scharrel bereits.

Nachdem der Neustädter Verein sich aufspaltete, bildeten LandFrauen aus den Orten Scharrel, Otternhagen, Suttorf, Metel, am 12. März 1979 einen neuen Verein.
Mit der Wahlleiterin Iris Lübbert aus Welze wurde auch schnell die 1. Vorsitzende Inge Riechers aus Scharrel, die 2. Vorsitzende Margarete Kirchhoff aus Suttorf, die Schriftführerin Liesa Voigt aus Neustadt und die Kassiererin Irmtraut Wrede aus Otternhagen gefunden.
Auch nach 40 Jahren freut sich der Verein über die noch 16 Gründungsmitglieder, die bei den Aktivitäten gern dabei sind. So auch am 24. Juni 2019.
Im Gasthaus Perl fand eine Jubiläumsfeier statt, zu der alle Mitglieder eingeladen waren. Etwa 70 Personen hörten Interessantes aus der Gründerzeit, die Geschichte um das "Bienen-Wappen" und Bilder und Zeitungsausschnitte aus all den Jahren der Vereinsgeschichte wurden an einer Wand präsentiert.
Nach einem leichten, mediterranen Essen freute man sich auf die Überraschung des Abends. Frau Karin Meyer träumte sich musikalisch mit den Damen in die 50-iger Jahre und manch Zigarettenmarke samt Rauchtisch mit Rauchverzehrer kam wieder zum Vorschein. Schwungvoll sangen die Damen die Lieder von Rudi Schuricke, C.Valente, Freddy und Co. mit und zu jedem Lied kam eine alte Geschichte hinzu an die man sich spontan wieder erinnerte.
Ein unterhaltsamer, fröhlicher Abend, an den man sich gern wieder erinnern wird, erfreute alle Teilnehmer.


Zum Abschluss der Saison 2018/2019 fuhren die Scharreler LandFrauen nach Einbeck. In Einbeck angekommen, stand als erstes die Besichtigung der Senfmühle auf dem Programm.
In der Senfmühle folgten die LandFrauen gebannt den Vortrag von Herrn Rainer Koch über die Entstehung der Senfmühle. Herr Koch erläuterte die Herstellung naturbelassenen Senfes. Es gibt drei Sorten Senfkörner, schwarze, braune und gelbe. Die Pflanzen sind von einem Laien auf den Feldern kaum vom Raps zu unterscheiden. Die Mischung bestimmt die Schärfe der Senfe, je mehr dunkle Körner er enthält, umso schärfer ist der Geschmack. Bei der Verkostung der 10 verschiedenen Senfsorten erfuhren die LandFrauen auch wie alles verarbeitet und wie der Senf gelagert wird, dabei entstand ein lebhafter Austausch über Geschmacksvarianten.
Bevor es zum Mittagessen ins "Brodhaus" weiterging, wurde erst einmal im Verkaufsraum der Senfmühle, die Senfsorte, die am besten geschmeckt hatte oder auch gleich ein kleines Sortiment zum Verschenken gekauft.
Bei der anschließenden sehr kompetenten Stadtführung durch die Gassen und Straßen mit seinen vielen Fachwerkhäusern und den Resten der alten Stadtmauern erfuhren die LandFrauen viel über die Baustile und die Geschichte der Stadt Einbeck.

Da ist zum einen das malerische, bestens erhaltene mittelalterliche Zentrum mit den zum Teil ganze Straßenzüge einnehmenden 400 farbenprächtigen, restaurierten und reich verzierten Fachwerkbauten. Sie stammen alle aus der Zeit nach dem großen Brand von 1540 und zeugen von den ehemaligen Reichtum Einbecks. Die markantesten Bauwerke sind das Alte Rathaus von 1540, das Brodhaus von 1552, das einst das Gildehaus der Bäcker war, die Rats-Apotheke aus dem Jahr 1590 und die gotische Münsterkirche.
Bekannt ist Einbeck auch durch das Einbecker Bier. Gebraut wird in Einbeck schon seit 1378.
Der Einbecker Blaudruck, ein 1638 gegründeter Familienbetrieb, ist der älteste Handwerksbetrieb Europas, der Textilien in den traditionellen Verfahren des Blaudrucks farbig gestaltet.
Nach der Kaffeepause wurde die Heimreise angetreten. Die Stadt Einbeck hinterließ bei allen Teilnehmerinnen einen unvergesslichen Eindruck. Ein schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken und netten Leuten ging für alle LandFrauen zu Ende.


"Mein Jahr in Kenia bei den Massai" zu diesem Vortrag lud der LandFrauenverein Scharrel seine Mitglieder am 08.04.2019 ein.

Die Referentin und Migrationsberaterin Ines Witthöft aus Wietzenbruch hielt einen reich bebilderten und lebendigen Vortrag über ihr soziales Jahr in Kenia.
Nach dem Abitur nahm sie am entwicklungspolitischen Freiwilligenprogramm Weltwärts der Bundesregierung teil. Zwölf Monate verbrachte sie in der Nähe der kenianischen Hauptstadt Nairobi, wo sie an einer staatlichen Grundschule Kinder einer vierten Klasse in Mathematik unterrichtete. Unterkunft fand sie in dieser Zeit bei einer Gastfamilie aus dem Volk der Massai in einem Haus mit Garten und fließend Wasser. Sie erzählte sehr anschaulich von ihrem Alltag dort.
Den LandFrauen berichtete sie während des Vortrags über die verwitwete Mutter, die zwei Gastschwestern und den jüngsten Sohn. Bei den Massai muss sich der jüngste Sohn traditionsgemäß um die Eltern kümmern. Sie berichtete über traditionelle Hochzeiten, wovon sie einigen beiwohnte, unter anderem der ihrer Gastschwester. Zu einer Hochzeit wird die gesamte Großfamilie eingeladen und so kommen zur Hochzeit ihrer Gastschwester mal eben so um die 500 Gäste zusammen.
Zum Schluß zeigte Frau Witthöft den LandFrauen noch Bilder von einem Krankenhaus in Kenia mit Unterkunft für die Ärzte, das ihre Gastschwester und ihr Mann betreiben und aufbauen. Das Projekt wird auch von Frau Witthöft mit Spenden unterstützt.
Auch heute noch hat sie einen engen Kontakt zu ihrer Gastfamilie und reist regelmäßig zu ihnen.
Was für ein schöner Vortrag und sicherlich ein unvergessliches Erlebnis.


Der Vorstand der Scharreler LandFrauen


Die Jahreshauptversammlung der Scharreler LandFrauen fand am 30. März 2019 im Gasthaus "Zur Krone" in Suttorf statt.
Gestartet wurde mit einem umfangreichen und schmackhaften Frühstücksbuffet. Nachdem sich alle LandFrauen gestärkt hatten, stand als wichtigster Tagesordnungspunkt die Vorstandswahlen an. Am Ende stand fest, dass es nur beim Amt der 2. Vorsitzenden und stellvertretenden Kassiererin Veränderungen gibt.

Die 1. Vorsitzende bleibt weiterhin Elvira Burandt.

Nach der Vorstandswahl folgte der Vortrag von Frau Sophie Mensching über die Schaumburger Tracht. Die Schaumburger Trachten gehören zu den schönsten Trachten in Deutschland. Charakterisch für diese Form der Traditionsbekleidung sind der rote Rock mit besticktem Saumband und eine Schürze deren Farbe variierte, jedoch nie einfarbig war. Frau Mensching erklärte den LandFrauen, dass die Tracht in frühen Zeiten viel über den Wohlstand und die Lebensumstände der Menschen verriet. Wer viel Vermögen besaß, konnte sich mehr Stickereien leisten und Seidengarne verarbeiten. Wohlhabende Leute konnten sich zur Tracht Bernsteinketten leisten. Die günstigere Ausführung bestand aus Glasperlen. Am beeindrucksten fanden die LandFrauen die von Frau Mensching vorgeführte Hochzeitstracht, wie überall, mit besonders schmuckvoller Kleidung ausgestattet. Herausragender Hochzeitsschmuck der Frauen war eine große mit Perlen und Spiegeln besetzte Haube. Die Hochzeitstracht hält sich in den Farben schwarz weiß.
Zum Schluß waren sich alle LandFrauen einig, es war ein sehr interessanter Vortrag über die Schaumburger Tracht gewesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Yoga auf dem Stuhl für 50 plus
Am 11.03.2019 erlebten die LandFrauen mit Andrea Hagemann, Yoga-Therapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie eine versierte Referentin, die ihnen das Kundalini Yoga in Theorie und Praxis nahe brachte.
Kundalini Yoga 50 plus ist eine spezielle Yoga-Form für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die nicht mehr im Schneidersitz auf dem Boden sitzen können. Die Übungen werden im Sitzen auf dem Stuhl oder im Stehen ausgeführt. Einen besonderen Stellenwert hat die Atemtechnik im Kundalini Yoga. Die Atmung wird vertieft und in Balance gebracht. Dadurch wird mehr Sauerstoff zu den Zellen gebracht und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert. Durch das Praktizieren von Kundalini Yoga wird die Wirbelsäule aufgerichtet, Herz, Nerven und Immunsystem gestärkt, die Durchblutung gefördert und das Drüsensystem stimuliert.
Sie wies darauf hin, daß man mit dem Körper freundlich umgehen muss. Zeigte den LandFrauen einfache Übungen, die in einem Stuhlkreis im Sitzen ausgeführt wurden, die beweglicher und kräftiger machen, und wie man mit bewußtem Ein- und Ausatmen die Lungen stärken kann.
Alle LandFrauen gingen entspannt und mit viel Gesprächsstoff nach Hause. "Sat Nam"


Einen unterhaltsamen und lustigen Abend hatten die LandFrauen am 25.2.2019 unter dem Titel "Ein Kessel Buntes" mit der "Jungfer Anni" aus Bissendorf.
In humorvoller Weise erklärte sie die Familiengeschichte der Welfendynastie um das 17.Jhd. herum, als Georg I. in Personalunion König von Hannover und England wurde, seine Gemahlin Sophie Dorothea wegen der Affäre mit dem Herrn von Donnersmark nach Ahlden verband wurde.....
Dabei ließ sie einige Frauen mal eben kurz in die Rollen der Sophie Dorothea, Sophie Amalia, Georg I, Georg Wilhelm, Georg August schlüpfen, die dieses auch mit Bravour meisterten.
Zwischendurch wurde immer mal wieder, die Herkunft der einen oder anderen Redewendung wie zum Beispiel, "Mit Kind und Kegel", "Gardinenpredigt", "Hochzeitsbitter" witzig erläutert. Und diese in einer Weise, bei der an diesem Abend kein Auge trocken blieb.

 


Diavortrag über den Gardasee.
Zu diesem Lichtbildervortrag trafen sich die LandFrauen am 11.02.2019. Herr Ulrich Stahl hatte diesen Vortrag von seiner Reise an den Gardasee sehr informativ rübergebracht, so dass die Zuhörerinnen viel Interessantes über den Gardasee erfuhren.
Der Gardasee im Norden Italiens gelegen, ist Italiens größter und beliebtester See und faziniert seine Besucher auf einzigartige Weise. Rund um den Gardasee führt die Gardasena, eine Landstraße, die alle Orte des Sees verbindet. Bereits Goethe schwärmte auf seiner "italienischen Reise" von dem See, als er am Ostufer kam und Malcesine besuchte. Malcesine mit ihrer imposanten "Scaligerburg". Einige Teile der Burg sind direkt in den Felsen hineingebaut. Am Fuße der Burg gibt es heute ein kleines Goethe-Museum sowie eine Goethe-Büste, die an den Besuch Goethes erinnert. 
An der Westküste fast gegenüber liegt Limone und galt einst als Inbegriff der Schönheit durch die engen Häuserschluchten und Gässchen. Salo am Westufer dess Gardasees gelegen mit dem sehenswerten Dom "Santa Maria Annunziate" das Fußbodenmosaik hat eine dreidimensionale Wirkung. Ein lohnenswertes Ausflugsziel in der Nähe von Salo ist der "Andrè Heller Garten" in Gardone Riviera ein außergewöhnlicher Ort der Symbiose von Natur, Kunst und Phantasie.
Die nächsten Bilder zeigte Sirmione das kleine Städtchen mit ihrer Hauptattraktion die "Scaligerburg" mit einem großen Hafenbecken sowie einer Ringmauer. Auch Peschiera sehr hübch und reizvoll die kleine Altstadt und der Hafen.
Kurz vor Ende der Reise sahen die LandFrauen noch Bilder von der wohl bekanntesten Stadt am Gardasee Verona. Sie liegt zwar nicht am Lago di Garda, sondern etwa 30 Kilometer entfernt. Das Wahrzeichen Veronas ist zweifelsohne das gut erhaltene Amphitheater, die "Arena di Verona", die heute für Opernfestspiele und Ähnliches genutzt wird. Bekannt ist Verona allerdings auch als Schauplatz von Shakespeares Drama Romeo und Julia. In der Via Capello befindet sich der wohl berühmteste Balkon der Literaturgeschichte.

Der Gardasee ist auf jeden Fall eine Reise wert!


Einen lustigen Abend erlebten gut 20 LandFrauen am 19. Januar in der Aula des Gymnasiums Neustadt. Eine ganz heisse Nummer, eine Komödie von Andrea Sixt brachte die Damen des öfteren zum Lachen. Der Dorfladen drohte zur Pleite zu werden, die Männer wegen Firmenauflösung arbeitslos, was fangen pfiffige Frauen an: Telefon-Sex!!!  Eine ganz heisse Nummer!! Die LandFrauen hatten einen amüsanten Theater-Abend. 
Schade für die, die nicht dabei waren.